PROJEKTER Finale: Die Gewinner

Neuwiesenhof: Vor Publikum und prominenter Jury zeigten Jugendliche, welche Projekte sie 2014 auf die Beine gestellt haben. Die Bandbreite reicht vom Engagement gegen Atomwaffen, der Wasserversorgung in Malawi bis zur Thematisierung psychischer Krankheiten: Jugendliche aus dem Kanton Zürich engagieren sich auf vielfältige Weise für unsere Gesellschaft. 

Um 18:30 Uhr hiess es am Samstag „Bühne frei“ für die zehn nominierten Projekte und ihre Initianten. Anhand von Präsentationen, Videos oder Performances zeigten Jugendliche aus dem Kanton Zürich im Neuwiesenhof in Winterthur, wie kreativ, mitreissend und cool soziales Engagement aussehen kann. Sie machten es der Jury nicht leicht - nach harter Verhandlung kürte sie folgende Projekte zu den Gewinnern: 

Kategorie 1 (Jugendliche bis 18 Jahre), CHF 2`350: 
Quarterpipe für Alle, Horgen

Kategorie 2 (Jugendliche bis 25 Jahre), CHF 2`350: 
Borda to Borda 2014, Zürich, Basel, Aargau, Berlin

Kategorie 3 (Projekte unter Anleitung von Jugendarbeit oder Fachperson) CHF 2350: 
Mobiles Tonstudio, Uster

Zusätzlich vergab die Jury einen mit CHF 1`000 dotierten Spezialpreis an das Projekt Fill the Void, Bülach
Alle weiteren Finalisten erhielten zudem einen zum Projekt passenden „Projekt-Booster“.

Engagement sichtbar machen
Jugendliche nehmen Anteil am sozialen Umfeld und setzen sich für einen attraktiven Lebensraum ein. Die okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung – will dieses Engagement auch künftig sichtbar machen. Neu soll es auch möglich sein, Jugendliche schon von der Projektidee an zu unterstützen und sie bei der Durchführung – wo nötig – zu begleiten. So tritt der Fördergedanke noch stärker in den Vordergrund.

Die Gewinnerprojekte: 

Kategorie 1 (Jugendliche bis 18 Jahre) 
Quarterpipe für Alle, Horgen
Idee und Realisierung einer Quarterpipe im Horgener Skaterpark mit grossem persönlichem Einsatz. 

In der Kategorie 2 (Jugendliche bis 25 Jahre) 
Borda to Borda 2014, Zürich, Basel, Aargau, Berlin
Der kulturelle Austausch zwischen ugandischen und schweizerischen Hip-Hop Künstlern fand im Sommer 2014 statt. Anhand zahlreicher Rap-, Breakdance- und Beatbox-Workshops und Fotoausstellungen und durch ihre Musik und Tanzvorführungen konnten die Künstler einem breiten Publikum Erfahrungen von Toleranz, Kulturvielfalt und Nächstenliebe mitteilen.

Kategorie 3 (Projekte unter Anleitung von Jugendarbeit oder Fachperson) 
Mobiles Tonstudio, Uster
Ein mobiles, nicht an einen Ort gebundenes Tonstudio um digital Musik zu produzieren, Stimmen (Gesang, Rap, Moderation u.ä.) mit einem qualitativen Mikrofon aufzunehmen, Lieder, Radio-Jingles und ganze Projekte zu realisieren, oder einfach erste Erfahrungen zu sammeln. Das „mobile Studio“ ist ein Ort des kreativen, produktiven und reflexiven Schaffens. Nebst musikalischen und sprachlichen Fähigkeiten, werden durch die Reflexion und die Prozesse während dem Aufnehmen auch Sozial- und Selbstkompetenzen gefördert.

Alle präsentierten Projekte ernteten den Applaus des Publikums und die Hochachtung der Jury. Daher entschied sie, alle Projektgruppen in Form von Booster-Preisen mit Kontakten und Know-how zu unterstützen, damit sie ihr jeweiliges Projekt weiterführen können.(Projektbeschriebe aller Projekte unter www.projekter.ch/2014-nominierte)

-> Fotos vom Anlass